Herzlich willkommen auf der Internetseite des Gesprächkreises Junge Sozialdemokratie Berlin!
Wir sind eine Gruppe pragmatisch und realpolitisch orientierter junger Menschen, die sich aktiv für die sozialdemokratischen Werte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität einsetzen. Unser Gesprächskreis soll helfen, eine moderne Interpretation sozialer Demokratie in der SPD und vor allem bei den Jusos zu ermöglichen. Deutlicher gesagt: Er ist kein Ersatz für ein Engagement in der SPD und bei den Jusos.

Wir wollen eine Politik, die bei den Menschen ankommt
Selbstgefälliges Theoretisieren und unrealistische Versprechungen sind nur Ausflüchte, um sich der komplexen Realität zu entziehen. Wir meinen: Linke Politik muss sich immer auch an ihren Ergebnissen messen lassen. Wer aber meint, von vornherein als Problem nur akzeptieren zu können, wovon er die Lösung schon parat zu haben glaubt, der macht sich etwas vor. Nur wer ergebnisoffen und zielorientiert streitet und handelt, kann die Sozialdemokratie befruchten. Moderne sozialdemokratische Politik muss allen Menschen dieselben Startchancen zukommen lassen. Aufstieg und Gerechtigkeit – das sind die Stützen einer lebenswerten und leistungsorientierten Gesellschaft. Wir meinen auch, dass man den Menschen etwas abverlangen kann.

Fordern und Fördern gehören untrennbar zusammen
Wir streiten dafür, dass die SPD eine mehrheits- und regierungsfähige Volkspartei bleibt. Nur sie garantiert ein ausgewogenes Verhältnis von sozialer Sicherheit und finanz- und wirtschaftspolitischer Vernunft.

Wir stehen hinter dem Programm der SPD
Das Godesberger Programm von 1959 ist für uns bis heute eines der modernsten und wichtigsten Programme, die unsere Partei je hatte. Es ist so etwas wie die Magna Charta der sozialen Demokratie und gegen die Vereinnahmung durch den Kommunismus und marxistisch inspirierte Ideologien gerichtet. Es bedeutete die Öffnung von der Klassen- hin zur offenen Volkspartei und ermöglichte sozialdemokratische Regierungsbeteiligungen in den 60er und 70er Jahren. Dort heißt es: “Totalitäre Zwangswirtschaft zerstört die Freiheit. Deshalb bejaht die Sozialdemokratische Partei den freien Markt, wo immer wirklich Wettbewerb herrscht.” Unser heutiges Hamburger Programm beruht in vielen Teilen auf den Grundsätzen von Godesberg: “Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands ist die Partei der Freiheit des Geistes. Sie ist eine Gemeinschaft von Menschen, die aus verschiedenen Glaubens- und Denkrichtungen kommen.” Wir sind stolz darauf, diesen innerparteilichen Pluralismus zu stärken.

Wer Lust hat, auf dieser Basis mitzumachen, ist jederzeit herzlich eingeladen!

“Die SPD von der Mitgliederpartei zur professionalisierten Partei” lautet der Titel des Diskussionspapiers, das unser Mitglied Eike Arnold gescrhieben hat. Eike stellt die Frage, wie die SPD in Zukunft organisiert sein muss, um “auf der Höhe der Zeit” zu bleiben. “Eine inhaltliche Debatte für eine moderne, progressive Politik muss von einer schonungslosen Analyse unserer inneren Parteistrukturen flankiert werden”, schreibt er. mehr…

Wofür steht der Gesprächskreis Junge Sozialdemokratie Berlin? Welche sind unsere Grundsätze? Was unsere Ziele? Am 14. Mai 2008 haben wir unser Arbeitsprogramm beschlossen, das auf diese Fragen erste Antworten gibt. Auf den ersten Seiten haben wir unser Selbstverständnis herausgestellt. Auf den folgenden der insgesamt 21 Seiten befassen wir uns mit einer Reihe von Politikfeldern, die für unsere Stadt wichtig sind. Dieses Programm erhebt nicht den Anspruch, vollständig zu sein. Es ist ein erster Anstoß, um pragmatische, sachorientierte Politik voranzubringen. Hier gibt’s das Programm zum Herunterladen.

Nächster Termin

JungSozi-Stammtisch

Wann: 29. Mai 2012, 19.00 Uhr
Wo: Brauhaus Rixdorf
(Glasower Straße 27
Nähe S/U Hermannstraße)

Bei gutem Wetter setzen wir uns dort in den Biergarten. Bei schlechtem gehen wir rein. Bisschen schnacken, was es Neues in der Welt gibt.

Pressemitteilung: Berliner Deeskalations- konzept zum 1. Mai hat sich bewährt / klares Bekenntnis gegen linke Gewalt erforderlich

03.05.2010

Wir freuen uns, dass die diesjährige Walpurgisnacht und 1.-Mai-Demonstration großteils friedlich verliefen. Dass der groß angekündigte Neonazi-Aufmarsch floppte, ist den vielen tausend Demonstrantinnen und Demonstranten zu verdanken. (…) mehr…

Position: Wettbewerb im ÖPNV

11.05.2010

“Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) hat kein besonders gutes Image. Defizite werden beklagt bei Pünktlichkeit, Sauberkeit, Service und Sicherheit. Der ÖPNV erfüllt wichtige Funktionen. Damit Standortfaktor, Verkehrsminderung und Umweltbilanz durch Bus und Bahn weiter gestärkt werden, muss der Wettbewerb Einzug halten – bei klar definierten Qualitäts- und Sozialkriterien”, so Autor Eike Arnold. mehr…

Einen Monat danach – Gedanken zum Neuanfang

27.10.2009

In ihrem Essay „Zurück zum aufrechten Gang: Inhalt, Konsequenz und Visionen. Für eine glaubhafte und moderne SPD“ bringen unsere Mitglieder Eike Arnold, Benjamin Heese, Dirk König und Dennis Räther ihre Gedanken zum Neuanfang einen Monat nach der Bundestagswahl zu Papier. „Wir müssen Anthony Giddens „Dritten Weg“ neu denken, ohne in Neoliberalismus oder traditionellen Etatismus zurück zu fallen. Die Ablehnung von Macht und Markt, die Skepsis gegenüber technologischen Neuerungen und die Glorifizierung von Staat und Steuerung muss überwunden werden“, so ihr Fazit. mehr…